Der Kptn. will heute auf Höhlenexpedition. König Nestor hat unterhalb der Burg ne Höhle als Stall benutzt, wahrscheinlich als Ochsenstall, wegen der Ochsenbauchbucht – der Kreis schließt sich. Wir bereiten uns auf alten Kuhfladengestank und summende Mosquitos vor. Leider findet der Kptn. nur eine halbleere Flasche Autan und eine flackernde Kopflampe als Expeditionsausrüstung – von den Birkenstocks als Sicherheitswanderschuhe ganz zu schweigen.
Wir machen uns aber trotzdem auf den Weg zur Höhle. Sie befindet sich ca. 70 Meter über Meereshöhe wobei die letzen 20 Meter gefühlt senkrecht nach oben gehen – man hätte beinahe ne Leiter 🪜 an den Fels stellen können. Wir geben nicht auf und freuen uns, als wir endlich vor der Stallhöhle stehen.
Eine echt riesige Wohnhöhle. Sie geht ca. 50 Meter tief in den Felsen hinein. Nach einem Gang öffnet sich ein kreisrunder Raum von 20 Meter Durchmesser und etwa 25 Meter Höhe. Nach einiger Zeit haben sich die Augen durch den Lichteinfall des Eingangs an die Dunkelheit gewöhnt. Ahhh‘s und Ohhh‘s ausstoßend freuen sich der Kptn. und sin Fru über das erreichte Expeditionsziel. Wat schöööön. Katrin & Enno (Henry) würden hier sofort einziehen. Feuerstelle ist schon vorhanden. Ein Rauchabzug ebenfalls. Es fehlen nur noch ein paar Möbelstücke und ein bisschen mehr Beleuchtung.
Langsam und vorsichtig steigen wir den steilen, steinigen Hang wieder hinunter und legen im Bulli unsere Beine hoch. 👆
Bei Tzatziki und Pfannenbrot genießen wir das Summen der Mücken…
Absacken und Sundowner.