GioVANni on Tour

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Vor geschlossenen Türen

Der Käptn schläft unruhig auf dem Kreuzfahrtschiffparkplatz. Aber sein Blick am Morgen aus dem Fenster entschädigt ihn: wir liegen ja direkt im Hafen. Fischer, Fähren, Boote. Passt. Ein griechischer Olivenbauer klopft an unsere Tür. Er spricht Deutsch, das hat er in der Schule gelernt, sagt er. Und seine Olivenplantage in den Bergen mit Hotel preist er an. Ob wir etwas kaufen wollen? Orangen, Oliven, Weißwein. Unsere Kisten sind bis zum Rand voll. Trotzdem versprechen wir ihm, etwas abzukaufen. Die Griechen sollen auch was von uns Campern haben. Die vielen deutschen Vans, die am Abend die Sicht auf den Sonnenuntergang versperren. Er freut sich. Wie in Marokko alle Händler Verwandtschaft in Deutschland haben und zwar genau in der Stadt aus der du kommst, scheint hier jeder Grieche eine Oliven- oder Orangenfarm zu besitzen. Es kommt immer ein fahrender Händler vorbei am Stellplatz. Wo immer wir auch stehen.

Wir machen uns auf zum Technikmuseum. Ancient greek technology, der Käptn ist ganz aufgeregt. Leider ist die Tür verschlossen. Per Telefon versucht die Erste, jemanden zu erreichen, der uns die Türen öffnet. Vergebens. Es ist außerhalb der Saison. Die im Internet angepriesenen Öffnungszeiten: Nur Sonntags von 10-14 Uhr sind wohl nicht bindend. It’s greek, darling.
Traurig kutschieren wir unseren Giovanni hinter dem Pferdewagen her, der für die Karnevalsparade morgen übt. Schon Mittags sind wir wieder in Kostas an unserem alten Stellplatz und schauen auf das türkise Wasser. Warm eingemummelt, der Nordwind bläst.
Feuer und Schale

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Thema von Anders Norén