Es wimmelt um uns herum. Der Parkplatz ist voll mit Autos. Die Insassen setzen sich an den Strand in die Sonne und picknicken. Die Kinder versuchen verzweifelt bei Flaute einen fünfeckigen Drachen steigen zu lassen.
Was ist hier los? Der Kptn. ist verwirrt. Die Erste muss ihn kneifen – alles bleibt wie es ist. Hubert klärt uns auf: Sone Art Rosenmontag…
Der Kptn. durchsucht das Indernet: Es heißt Kathara Deftera, das Ende von Karneval und der Beginn der Fastenzeit. Wer seinen Drachen am höchsten steigen lässt hat viel viel Glück – je höher desto besser.
Ok – wir müssen hier weg – wir brauchen Wind. Bei Flaute wird das nix mit dem Glück. Windy sagt, auf Lefkada ist Wind – nur 250 Kilometer. Kein Problem, was tut man nicht alles für sein Glück 🍀.
Wir verabschieden uns von Hubert und Danny und tuckern nach Norden. Wir verlassen sogar die Peloponnes. Schließlich haben wir auch den Damm und die Schwimmbrücke überwunden, um auf die Insel Lefkada zu gelangen. Die Stände sind voll mit Menschen. Die Drachen 🐉 fliegen hoch – sehr hoch. Der Kptn. freut sich. Doch jetzt kommt das 2. Problem – wir haben gar keinen Drachen 🪁 – als plötzlich einer vor der Ersten in den Sand kracht. Am anderen Ende ist zwar noch ein griechisches Kind an der Leine – aber was solls. Wir geben alles, damit der Drache wieder fliegt. Rainer und Karola sind auch dabei und helfen kräftig mit. Aber wir sind wohl im Windschatten hinter einer Sanddüne… Der Vater kommt auch schon wild gestikulierend immer näher – schnell weg.
Zwei Paare stehen am Molenkopf und lassen dort ihren Drachen steigen, sie haben ungefähr noch 5 weitere Rollen Drachenseil dabei und Knoten eins hinter das andere – der Drache ist kaum noch zu erkennen – so hoch ist er – soooo viel Glück. Wir feuern sie an, ihn immer höher steigen zu lassen. Anfeuern bringt auch Glück, dass spürt der Kptn. genau.
Zufrieden setzen wir uns zu den grillenden Seglern an den Kai. Wat schöööön!
Drachen und Fest.