Kalamata steht auf dem Plan. Die Knochen sind zwar noch müde – aber eine Pause ist nicht drin. Die 60 Kilometer sitzen wir auf einer A-Backe ab. Der Campingplatz ist geschlossen – verrückt.
Was nun? – Die Erste fragt einfach in dem benachbarten Hotel von Gabi & Sohni, ob wir für eine Nacht auf dem Hotelparkplatz parken dürfen. Sie wird mit soviel Freundlichkeit begrüsst und es sei doch selbstverständlich, dass wir auf dem Parkplatz stehen dürfen, weil unsere Freunde doch hier wohnen – was nett!!!!
Zu Fuß (!!!) erkunden wir die Innenstadt von Kalamata. Ein ausgedehnten Kaffee bekommen wir im Eisenbahnpark. Pünktlich um 15 Uhr stehen wir vor dem gerade schließenden Castello – perfekt getimed. Wir sind etwas geknickt. Der Kptn. jammert im Anschluss irgendetwas von Uber und Taxi usw… – wird aber ignoriert und hinterher geschleppt.
Irgendwann kommt die Taverne näher und die Stärkung steht auf dem Tisch. Man soll einfach nicht hungrig Essen bestellen – das bestätigt sich immer wieder. In der Hafenbar gibt es wieder einen letzten Absacker, bevor wir alle müde in die Kojen fallen.
Müde und Beine.