GioVANni on Tour

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Eisenerztour

Der Plan ist heute, sich die Eisenerzsache mal genauer anzusehen. Nahezu die komplette Ostküste von Elba hat sich früher mit dem Abbau von Eisenerz beschäftigt. Das Wort „Elba“ hieß ganz früher auch „Eisen“ – oder so. Jetzt stehen an der Küste überall Reste dieser Zeit herum und es gibt ein paar Museen zu dem Thema.
Als Erstes nehmen wir uns den Süd-Östlichen Zipfel vor. Die letzen paar Kilometer bis zum Mineneingang bestehen aus einem Schotterweg – man wird also quasi schon auf die staubige Angelegenheit vorbereitet. Leider ist das Tor verschlossen. Die Erste greift durch den Zaun und öffnet das Tor – so können wir zumindest das Aussengelände des Museums erkunden. Unten am Wasser stehen noch alte Abbauanlagen (Tagebau). Der Käptn. fliegt mal mit der Drohne hin und checkt die Lage.

Weiter geht es an die Nord-Östliche Ecke der Insel. Hier haben wir Glück. Das Museum hat geöffnet und wir bekommen auch noch eine Tour mit einem krassen Geländefahrzeug gebucht. Nachdem wir uns theoretisch auf die Minensafarie vorbereitet haben, geht es endlich zum Geländefahrzeug… Der Käptn hat es versucht, aber er darf leider nicht selbst fahren – laaaaangweilig. Die Federung von unserem Vehikel ist steinhart und die Sitze haben ne fingerdicke Polsterung – es geht also richtig ab. Schön auf die Zunge aufpassen, sonst ist die beim nächsten Hubbel ab. Ein weiterer Gast findet die Fahrweise von unserem Geländewagenführer nicht so überzeugend… er hat wohl Magenprobleme. Dem Käptn un sin Fru geht es jedenfalls blendend und wir genießen die Fahrt. Es gibt drei Zwischenstopps, einen für einen Minenstollen, einen für die Tagebaugrube – hier müssen wir auch selber ran und sollen Steine klopfen. Der Käptn. nutzt die Zeit, um das Fahrzeug genauer zu inspizieren. Leider steckt der Schlüssel nicht. Der dritte Stopp ist ein blutroter Eisenwassersee – der Hammer.
Zurück bei Giovanni sind wir völlig erschöpft von soviel Bergbauromantik und fallen früh in die Federn.
Eisen und Staub.

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