Ausschlafen – bis 11 Uhr das war jetzt wichtig. Die Beine brauchen Erholung. Der Käptn braucht ne Wadenmassage. Genug Gejammer. Wir müssen wieder los. Das Colosseum haben wir ja noch nicht gesehen. Wir verholen uns also wieder in die Bahn und zuckeln ins Zentrum. Ein bisschen naiv sind wir ja – wir werden nur angelächelt. Für heute gäbe es keine Tickets mehr und auch für die nächsten Tage wird es schwierig… Was soll’s. Das Teil ist auch von außen echt imposant und glänzt so schön in der Sonne. Mehr brauchen wir nicht. Des Käptns Waden freuen sich auch.
Vom Colosseum nehmen wir den Bus in das Trastevere Viertel. Hier soll es die schönsten Gässchen mit vielen Café‘s, Restaurants, Osterias und Bars geben. Den Tipp haben auch schon einige Menschen vor uns bekommen und es steht wohl auch in jedem Reiseführer. Aber so schlimm ist doch nicht. Der Käptn und sin Fru können es genießen. Die Pizza Carbonara in der Gasse ist der Kracher.
Frisch gestärkt versuchen wir noch etwas zu schlendern. Die Füße sind jedoch schon rund. Die 12.000 Schritte sind schon wieder voll. Wir können nicht mehr. Ein netter Uber-Fahrer bringt uns zurück zum Campingplatz.
Es geht früh in die Horizontale.
Rom und Waden.