Dem Käptn un sin Fru gefällt es wirklich richtig gut in so maritimer Atmosphäre. Wie das wohl kommt? Zwischen festgemachten Schiffen mit quietschenden Leinen. Auf der Pier liegen Netzberge herum, die Fischer flicken ihre Ausrüstung für den nächsten Fang. Es riecht nach Meer und ein bisschen nach Fisch. Viele Einheimische kommen mit ihren Angeln vorbei oder gucken einfach nur nach, ob ihr Mittelmeer noch da ist. Alle grüßen freundlich und finden es wohl schön, dass wir es hier am Hafen auch so mögen.
Wir gucken mit unserer Panoramascheibe auf die Privatinsel Koronida, wohl Eigentum eines Mitgliedes der Livanos-Reeder-Familie. Die haben anscheinend n paar Golddukaten auf ihren Seereisen erobert.
Am Nachmittag kommt Hubert an unserer Hafenkante an. Wir beschließen, zusammen mit Jäckie und Marco heute Abend eine Taverne aufzusuchen. Am Montag gar nicht so einfach, aber so 2-3 haben dann doch geöffnet. Wir platzieren uns am brennenden Kamin und bestellen vorwiegend fischige Gerichtet. Der Käptn. ist von den Portionen etwas enttäuscht, liegt wohl an der Fischarmut im Mittelmeer. Aber schmecken tut es, das Feuer ist warm und das Bier kalt.
Frischer und Fisch.