GioVANni on Tour

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wassernaher Parkplatz

Wir leben noch. Es hat ordentlich geprasselt heute Nacht. Die Pfützen sind auch tatsächlich etwas höher als gestern noch. Unsere grüne Rasenwiese ist aber nicht mit uns auf das Meer hinausgeschwommen – es ist also alles im grünen Bereich – Halligmäßig. Der Blutdruck des Käptns ist allerdings noch immer leicht erhöht und wird regelmäßig kontrolliert.
Die Damen & Herren der Nachbarcamper stehen vor Giovanni herum (in der Sonne) und schnacken.

So ist es oft. Gerade will man aufbrechen, fangen sie an zu schnacken und merken, wie nett sie einander finden und fragen sich, warum sich nicht vorher schon mal miteinander länger gesprochen haben – an Zeit fehlte es ja nicht. Der Käptn denkt deshalb darüber nach, sogenannte Scheinaufbrüche bei dem Locationwechsel einzubauen, um die soziale Komponente zwischen dem „Einzelwesen Camper“ etwas zu pushen. Nächstes mal. Wir reisen ab.

Giovanni fährt uns 50 Kilometer über ein paar Berge an den Kondylistrand. Irgendwo ist der Käptn. falsch abgebogen, er wollte doch den Serpentinenweg vermeiden und lieber 5 Kilometer mehr Strecke in kauf nehmen. Aber so ist es, nun muss er Giovanni durch die Berge kurven. Normalerweise tobt hier am Kondylistrand immer das Campingparkleben, aber es steht nur ein einziger Camper hier am Strand rum. Komisch – vielleicht wurde der Strand wegen Überfüllung gerade frisch geräumt. Wir fahren aber trotz dieser Gedanken den Berg hinunter und nutzen die freie Platzwahl für einen wassernahen Parkplatz. Wenn morgen die Sonne herauskommt, und das soll sie, können wir auf kurzem Weg in die Fluten eintauchen. Mal sehen ob die Sonnenkraft ausreichen wird.
Ach ja – die Dänen haben uns mal wieder geschafft.
Hand und Ball.

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Thema von Anders Norén