Oh – Nein. Heute ist schon Montag – also auch schon unser letzter Tag in Griechenland.
Die Sonne scheint den ganzen Tag vom Himmel. Sie will uns wohl verabschieden und macht es uns echt schwer. Sollen wir das Ticket vielleicht doch noch umbuchen?
So langsam machen wir alles abreise- und fährfertig. Der Tisch und die Stühle werden verpackt. Die Wäscheleine wird wechgezuttelt und in Giovanni wird alles verstaut und abfahrbereit gemacht.
Ein letztes Mal geht die Erste baden, dem Käptn. geht es nicht so gut. Der letzte Rucola war wohl schlecht. Ein letztes Mal gehen wir am griechischen Strand spazieren und waschen die Füße im salzigen Wasser des Mittelmeers.
Um 18h verlassen wir mit großem Getöse und Verabschiedungsritualen den Campingplatz. Los gehts – ab zur Fähre. Die Erste muss sich durchleuchten lassen und den Checkin auf dem Fußwege erledigen. Der Käptn. darf Giovanni an Bord bringen.
Irgendwie hat die Dame mit den Tickets wohl was falsch verstanden.
Wir bekommen einen riesigen Behindertenparkplatz an Deck und eine Monsterkabine mit Tanzsaal und Raumbad unter Deck. Verrückt. Wir brauchen ein bisschen, bis wir das Fenster gefunden haben, es soll nämlich eine Außenkabine sein. Das Fenster versteckt sich hinter dem hochgeklappten Bett. Die Erste klettert hoch und inspiziert das Rollo, das leider kaputt ist. Irgendwas ist ja immer.
Um 21 Uhr machen wir die Leinen los und legen ab. Kurze Zeit später sind wir auch schon im Land der Träume – der italienischen Träume.
Bella und Italia.