Die Wolken hängen tief als wir frühstücken. Monsanto – gestern noch so schön vor dem blauen Himmel sichtbar – ist jetzt kaum noch zu erkennen. Es ist kalt und es sprüht sogar etwas Regen aufs Autodach.
Was machen wir bloß mit unserem Plan? Die Wetterfrösche aus dem Internet sagen für heute Mittag Besserung voraus.




Der Kptn. guckt alle 15 Min. auf dem Fenster und vergleicht die Wolkendecke mit dem Regenradar. „Das könnte was werden!“ – „Dahinten wird es heller“… Die Erste redet ihm gut zu – „Du hast bestimmt recht“. So geht das einige Stündchen weiter.
Ab 14h tut sich aber dann wirklich richtig was. Es reißt auf.
So ganz trauen wir der Sache allerdings nicht und nehmen – nur zur Sicherheit – ein paar Regenabwehrklamotten mit.
Der Weg den Berg hinauf nach Monsanto ist … mittelbeschwerlich – Wir schaffen es und werden auf dem Weg dorthin schon sehr mit diversen Miradoures entschädigt.
Dann stehen wir vor dem Stadttor des Felsendorfes „Monsanto“ und staunen nicht schlecht.













Die Leute haben hier echt ihre Häuser in, neben, an, über und unter Felsen gebaut. Verrückt und wunderschön und beeindruckend.
Der Kptn. entdeckt auf dem Handy eine „House of the Dragon filming location“ – allerdings oben am Castel. Es wird nochmal steiler und stufiger und felsiger. Hier gibt es keine 18cm Standartstufen – man muss echt aufpassen wo man hintritt.













Wir hören schon die Drachen fauchen und sind wieder völlig hin und weg von dem Castel und den Ausblicken rings herum.
Auf dem Weg nach unten muss der Kptn. ständig seine Purzelbaumansätze stoppen – ansonsten klappt der Abstieg ganz gut.
Die 11.000 Schritte sind voll und die Crew einigermaßen ermüdet.
Heia und machen.