Regen weckt uns, wir legen ab. Gemütlich gehts weiter durch das letzte Stück Frankreich, eine Zahlstation nach der nächsten, inzwischen kennen wir den Abstand, den das Auto zum Automaten haben muss, damit man vernünftig bezahlen kann, ohne sich a la Mister Bean zu verbiegen. Es gibt einen letzten Croissant an der letzten Autobahnraststätte. Das können die Franzosen. Autobahnraststätten! Sessel im Foyer, allerbeste Toiletten. Der Käptn fühlt sich wie Gott in Frankreich. Ein trostloser Parkplatz entpuppt sich als Landesgrenze und schon sind wir in Deutschland. Wir steuern den Campingausstatter an, um unsere Gasflasche zu tauschen – ab jetzt tauschen wir wieder, anstatt illegal zu füllen 😉 . Unsere Heizung hat einen ziemlichen Durchlauf. Komisch, alle sprechen hier wie wir. Kein Handyübersetzer ist mehr nötig, wenn die Erste ne Frage hat. Und die Werbung an den Straßen, alles verständlich. Das gefällt uns – die Sprache nicht die Werbung.






Was uns nicht gefällt sind die Wolken und der Regen, der uns auf die Windschutzscheibe prasselt. Wir pausieren und schlemmen erstmal bei Ikea (gruselig schlecht wie immer). Giovanni braucht ein neues Bettlaken.



Weiter gehts auf Serpentinen durch den Schwarzwald. An den Kurven steht: Sehr gefährlich. Dabei sind die Kurven die gleichen wie auf El Hierro, nur dreispurig.. Der Käptn strahlt.
Noch etwas lässt sein Herz höher schlagen: Er sieht Wasser. Wir fahren direkt an den Bodensee, steigen aus dem Auto und hören: Wellen! Brandung! tatsächlich, das ist nicht die Autobahn!!





Die Schuhe fliegen davon, des Käptns Füße wagen sich ins kühle Nass. 7 Grad! Pffft! lässig steht er extra etwas länger drin. Später muss die Erste ihm in die Schuhe helfen, er spürt nichts mehr.
Eis und kalt.