Ein Minibus nach dem anderen mit asiatischen Reisegruppen schlägt hier am Morgen an unserem schönen ruhigen Platz am Wrackstrand auf. Wir satteln die Hühner und reisen ab. Ein paar schöne Dinge hat die Reiseleiterin heute wieder ausgesucht.
Wir halten an einem Kloster, an dem die Glocken im Olivenbaum hängen, dann an einem 2000 Jahre alten Olivenbaum. 2000 Jahre und er ist trotzdem schon wieder mit der Blütenbildung beschäftigt – der Hammer.
Das Ziehbrunnenfeld steht total unter Wasser, da hat wohl jemand etwas zu viel an den Brunnen gezogen.
Die Einwohner von Kampi haben ein riesengroßes Kreuz auf ihren Aussichtshügel gestellt. Der Aussichtspunkt alleine hat wohl nicht gereicht, um die Besucher anzulocken. Hier ist alles geschlossen und wir können unsere Mittagspause auf dem leeren Parkplatz genießen.
Auf die nächste Attraktion freut sich der Käptn. am meisten – denn er darf endlich wieder klettern und wandern. Ungefähr in der Mitte der Westküste Zantes hat die Natur einen wundervollen Steinbogen für die Touristen gefertigt. Giovanni muss heute ziemlich weit oberhalb stehen bleiben, denn der untere Teil der Straße ist verwüstet. Wir werden nicht enttäuscht. Der Felsbogen am Wasser ist gigantisch. Der Käptn muss ihn mit der Drohne umkreisen und von allen Seiten ablichten. Der Aufstieg zurück zu Giovanni fordert das Letzte von dem Käptn un sin Fru – die Waden glühen.
Weiter geht es nach Agalas. Die ganze Gegend auf dem Weg dorthin ist völlig verbrannt. Schwarze, tote Bäume stehen auf den Hängen herum. Ein komisches Gefühl, durch so einen verbrannten Wald zu fahren. Immerhin beginnen am Boden schon wieder Gräser und Blümchen zu wachsen.
Der Aussichtspunkt über den Damianou Höhlen ist super. Die Höhlen wollen wir uns lieber morgen angucken. Heute genießen wir den Sundowner hinter den Wolken.
Schwarze und Bäume.